
Am 7.Juni 2026 trafen sich 16 Pilger und die 2 Pilgerbegleiterinnen Friederike und Maria am Bahnhof in St. Anton. Erfreulich war, dass 4 Pilger aus Tirol teilnahmen.
Nach einer Einführung, der Vorstellungsrunde und dem Pilgersegen gab es einen Impuls zu „Aufbrechen – der Sehnsucht folgen“.
Der Rosanna entlang ging es dann durch die romantische Rosannaschlucht zur Stiegeneckkapelle. Nach kurzer Rast und Besichtigung der Kapelle hörten wir geschichtliches zur Kapelle und machten einige Wahrnehmungsübungen. In Stille wanderten wir dann durch einen schönen Heidelbeer-Fichtenwald teils steiler, dann wieder gemächlicher, zur Passstraße und weiter durch Flachmoore, Zwergstrauchheiden und Alpenrosen zum reizvoll gelegenen Maiensee, dem höchsten Punkt des Jakobsweg.
Die Impulse an diesem schönen, diesmal recht windigen Ort, erinnerten uns daran, dass es nach jedem Ankommen und Verweilen auch immer wieder ein Aufbrechen gibt. Oft ist es eine Sehnsucht, die uns weiter treibt. Nach einer feinen Jause ging es weiter nach St. Christoph und zur Arlberg Passhöhe. Auf einem Fußpfad mit wunderbarer Alpenflora ging es hinunter nach Stuben. An einem schönen Platz am Wasser hörten wir Gedanken zum „Lebendigen Wasser – Quelle des Lebens“.
Den Abschluss feierten wir in der kleinen Stubener Kirche mit Liedern und einem Segensgebet.
Bevor es mit Bus und Bahn nach Hause ging ließen wir den Pilger-Wandertag im Gasthaus ausklingen.
Auch am 13. Juni wiederholten wir diese schöne Pilgerwanderung mit 9 Personen und 1 Pilgerbegleiterin bei Sonnenschein und wärmeren Temperaturen.
Friederike Reisch